Der Start in Berlin
Mittwoch, 23. Juli 2008 | Autor: Frank
Beim Start am 07. Juli 2008 war meine Sorge eigentlich nur, dass ich hoffentlich nichts vergessen habe und dass ich den Rucksack nicht brauchen würde, den ich einfach mal absichtlich vergessen habe. Denn die Gepäckvorgaben waren von der Fluggesellschaft streng, 20 KG Gepäck + 7 KG Handgepäck und mit der Uniform + Kampfstiefel und dem ganzen technischen Zeug (Fotoausrüstung und Notebook) war die Grenze auf meiner Fußwaage schnell erreicht. Wenn man als Fotograf und militärischer Pilger eine Tour nach Australien machen möchte, dann muss man halt irgendwie alles doppelt einpacken, eben Zivil- und Militärklamotten.
Mit der Bahn am Flughafen in Frankfurt am Main angekommen lief mir dann auch gleich Militärdekan Simon, der Gruppenleiter unserer Pilgergruppe, entgegen. So brauchte ich mir keine Gedanken mehr über den Treffpunkt am Flughafen, die Kapelle der Flughafenseelsorge, zu machen.
Am Tag zuvor hatte ich von der Australischen Botschaft in Berlin noch eine gute Nachricht erhalten, denn es gab Probleme mit den Einreisevisa einiger Pilger und ich hatte im Katholischen Militärbischofsamt Herrn Keuck und Militärdekan Simon bei der Arbeit und Vorbereitung betreffend der Visa für die Pilger etwas unterstützt. Da die Pilger sich selber über ein Registrierungssystem im Internet anmelden mussten, gab es bei der Zusendung der elektronischen Visa per E-Mail ein paar Probleme. Diese E-Mails blieben offensichtlich gerne einfach mal in irgendwelchen SPAM-Filtern irgendwo im Internet hängen. Australien und Europa ist wohl auch für das Internet doch schon eine ganze Streck entfernt.
Nach einer ganz kurzen Kennenlernphase hatten wir mit einem Gottestdienst in der Flughafenkapelle die Pilgerfahrt begonnen und konnte ja eigentlich nichts mehr schief gehen. Militärdekan Simon hatte während der Messe ja auch fast an jeden Gedacht, der irgendwie an unserer Pilgerfahrt beteiligt sein könnte. Selbst die Angestellten der Gepäckanfertigung und Boardmechaniker wurden nicht vergessen (glücklicherweise).




